mit Beiträgen von Detlef Angermann, Mathis Bloßfeld, Henryk Dobslaw, Annette Eicker, Ahmed Elmaghraby, Nina Fletling, Ehsan Forootan, Martin Horwath, Tobias Kersten, Klarissa Lachmann, Roland Pail, Marvin Reich, José C. Rodríguez, Laura Sánchez, Anat Schaper, Michael Schmidt, Martin Sehnal, Benedikt Soja, Daniela Thaller, Dimitris Tsoulis, Philipp Zingerle
Zusammenfassung
Die Scientific Assembly der International Association of Geodesy (IAG) 2025 wurde in Rimini, Italien, unter dem Motto »Geodesy for a changing environment« organisiert. Veranstaltungsort war das moderne Palacongressi. Das Konferenzzentrum bot sehr gute Räumlichkeiten, sodass man in angenehmer Atmosphäre bei den Vortragssessions, während der Poster-Sessions oder Kaffeepausen angeregt diskutieren konnte. Die Konferenz hatte sich zum Ziel gesetzt, kritische Themen der Geodäsie in den vier IAG-Kommissionen zu erforschen: Referenzrahmen, Schwerefeld, Rotation und Geodynamik sowie Positionierung und Anwendungen.
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Der Beitrag definiert den Begriff »Landmanagement« und stellt die Instrumente im Überblick dar. Ein kurzer historischer Abriss führt zu den heutigen Aufgaben und verdeutlicht die dienende Funktion für andere Fachbereiche bzw. die nachhaltige Umsetzung von Grund und Boden beanspruchenden Planungen. Dabei wird deutlich, dass ein strukturiertes und gesteuertes Landmanagement zur Bewältigung der gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen unumgänglich ist. Zu nennen sind etwa bezahlbarer Wohnraum, Klima- und Hochwasserschutz, Umsetzung der Energiewende, Sicherung der Ernährung, Reduzierung des Flächenverbrauchs, Erhalt der Biodiversität oder effektiver Ressourcenschutz, um nur einige Schlagworte zu nennen. Notwendig ist ein entsprechendes Bewusstsein für die entscheidende Rolle des Landmanagements, die Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs und dessen zeitgemäße Ausbildung, aber auch die Weiterentwicklung der maßgeblichen Rechtsvorschriften, um ein effizientes Landmanagement auch in Zukunft zu gewährleisten.
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Der Beitrag befasst sich mit den gegenwärtigen beunruhigenden politischen Umwälzungen in Deutschland, die ursächlich auch mit einer zunehmenden Entfremdung und Spaltung zwischen städtischen und ländlichen Räumen und Gesellschaften zu tun haben. Sie wird von rechtspopulistischen Parteien geschickt genützt. Es besteht immer mehr die Gefahr, dass es kein gemeinsames Verantwortungsgefühl für die gleichwertige Entwicklung im ganzen Land gibt und die durchaus bestehenden politischen Bekenntnisse hierzu zur reinen Leerformel verkommen. Dadurch wird es immer schwieriger, die großen Herausforderungen der sozialökologischen Transformation (für Menschen im Osten fast ein Hasswort) zu schultern. Die klassische Landentwicklung mit einer Fokussierung auf eine umfassende Verbesserung der harten Infrastruktur sowie nun auch auf Resilienz und klimagerechte Maßnahmen muss sich erweitern und (wieder) besinnen auf die Stärkung sozialer Gemeinschaften und Treffpunkte sowie gleichwertiger Räume. Gleichwohl besteht berechtigte Zurückhaltung in der Frage, ob alle Räume gleichwertig werden können. Die Landentwickler gleichen in ihren Bemühungen eher dem griechischen Sisyphos, den sich Albert Camus dennoch als glücklichen Menschen vorstellen kann. Warum nicht auch die Landentwickler?
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Die Beschleunigung von Flurbereinigungsverfahren ist eine dauerhafte Forderung der Politik, der Bewirtschafter und Grundstückseigentümer, aber auch der Kommunen und anderer Stellen. Trotz aller Ansätze zur Beschleunigung und modernster Technik hat man das Gefühl, dass die Prozesse immer langsamer werden. Im vorliegenden Beitrag wird daher untersucht, welche Ansätze zur Beschleunigung das Flurbereinigungsgesetz bietet. In zwei Folgebeiträgen wird der Frage nachgegangen, wie man die Flurbereinigungsverfahren schneller, besser und einfacher gestalten kann.
Zusammenfassung
Anhand ausgewählter Beispiele aus den Themenfeldern des Geodätischen Raumbezugs, der Fernerkundung und der Kartographie sollen Digitalisierungserfolge und Digitalisierungsstrategien vorgestellt werden. Es gilt, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen stärker in den Fokus zu nehmen, um »Digitalisierungsdividenden« zu erzielen. In diesem Kontext sollen in dem vorliegenden Beitrag erfolgreiche und auch neue Wege der Länder-Länder- und der Bund-Länder-Zusammenarbeit skizziert werden.
Aktuelles und Neues über nationale und internationale Fachveranstaltungen und Fachmessen, aus Lehr- und Forschungsstätten sowie aus Verwaltung und Wirtschaft, Personalien und Buchbesprechungen über aktuelle Neuerscheinungen aus dem gesamten Fachgebiet