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Monitoring einer Baobab-Population in Nord-Kordofan, Sudan

Dieser Beitrag ist in der zfv 5/2020 erschienen.

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Eine Baobab-Population nahe Al-Ubayyid in Nord-Kordofan, Sudan, wurde 2007 erstmals messtechnisch erhoben. Ein Vergleich der Messdaten mit aktuellen, hochauflösenden Satellitendaten aus dem Jahr 2017 zeigt, dass die Population der Baobabs zurückgegangen ist. Dies war der Anlass zu einer erneuten Untersuchung im Gelände im Jahr 2018. Ziel war es, die Veränderungen nach mehr als einer Dekade festzustellen. Die Standorte der Bäume wurden visuell mit der Population von 2007 abgeglichen und protokolliert. Die noch vorhandenen Bäume wurden erneut, zum größten Teil mit hoher Genauigkeit, vermessen. Dazu wurde mit einer fest installierten Basisstation im Feld gearbeitet. Aus allen verfügbaren Daten wurde ein Baumkataster unter Verwendung eines Geoinformationssystems erstellt.
Es konnte gezeigt werden, dass nach mehr als einer Dekade vier neue Baobabs zu verzeichnen und zwei Dutzend Bäume nicht mehr aufzufinden waren. Der finale Baumbestand belief sich auf 211 Objekte. Der Rückgang ist unter anderem auf anthropogene Ursachen zurückzuführen.

A Baobab population near Al-Ubayyid in North Kordofan, Sudan was first surveyed in 2007 using basic measuring equipment. A comparison of the measured data with current high-resolution satellite data from 2017 shows that the Baobab population has declined. This was the reason to conduct a new survey in the field in 2018 with the aim to determine the changes after more than a decade. The locations of the trees were visually compared with the 2007 population and recorded. The locations of the remaining trees were measured again, mostly with high accuracy. For this purpose, a fixed base station was used in the field. A tree register was created from all available data using a geographical information system.
It could be shown that after more than a decade four new Baobabs were recorded and two dozen trees could not be found anymore. The final tree population amounted to 211 objects. The decline can be explained by anthropogenic causes, among others.

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DOI: 
10.12902/zfv-0322-2020

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