Startseite | zfv | 25 Jahre Bodenbewegungen in der Niederrheinischen Bucht – Ein kombinierter Ansatz aus D-InSAR und amtlichen Leitnivellements

25 Jahre Bodenbewegungen in der Niederrheinischen Bucht – Ein kombinierter Ansatz aus D-InSAR und amtlichen Leitnivellements

Dieser Beitrag ist in der zfv 3/2019 erschienen.

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Die Erzeugung von Deformationszeitreihen aus differentiellen SAR Interferometrie (D-InSAR) Bildern, die mehrere Radarmissionen umfassen, stellt eine Herausforderung dar. Da die SAR-Aufnahmen unterschiedlicher Missionen im Allgemeinen nicht untereinander korreliert werden können, entsteht für jede Satellitenmission ein eigener Bildstapel. Aufgrund des differentiellen Charakters der Beobachtungen ist es notwendig, einen Bezugszeitpunkt für die Zeitreihen zu wählen, die aus radarinterferometrischen Auswertungen abgeleitet werden. Da sich die Missionen zudem oftmals zeitlich nicht überlappen, ist eine Zusammenführung der Zeitreihen nicht ohne Weiteres möglich. Außerdem unterscheidet sich die Anzahl und Lage der auswertbaren Punkte für jede Satellitenmission.
Bei der hier präsentierten Methode wird eine inverse Distanzgewichtung genutzt, um zunächst D-InSAR-Höhenänderungen an vorliegenden Nivellementpunkten zu berechnen. Anschließend werden diese relativen Zeitreihen auf den amtlichen Nivellmentdaten gelagert, um eine zusammenhängende Zeitreihe zu generieren.
Somit können aus unabhängigen D-InSAR-Auswertungen höher aufgelöste Zeitreihen an den Nivellementpunkten erzeugt werden.

Generating deformation time series based on differential SAR interferometry (D-InSAR) from multiple satellite missions is a challenging task. Generally, it is not possible to correlate the SAR acquisitions of different missions. Therefore, each satellite mission yields an independent D-InSAR stack.
Due to the differential character of the observations, a reference date is needed for each D-InSAR time series. Moreover, the individual missions often do not overlap in time. This makes the combination of the deformation time series more difficult. Additionally, the number and positions of analysed points differ for each D-InSAR stack. In this article an inverse distance weighting is used to estimate D-InSAR deformations at the coordinates of all available leveling points. Afterwards, these relative time series are referred to the leveling data in order to generate the combined time series of the multiple satellite missions.
Consequently, the presented method uses independent D-InSAR analyses to obtain a deformation time series with a higher temporal resolution at the leveling points.

10.12902/zfv-0257-2019

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