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Landmanagement, Bodenpolitik und Grundstückswertermittlung im Zeichen der Energiewende

Dieser Beitrag ist in der zfv 3/2012 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Den Erneuerbaren Energien ist in substanzieller Weise Raum zu schaffen. Auf die räumliche Planung in Deutschland als Teil des Landmanagements kommen somit neue Aufgaben zu. Die Energiewende ist zugleich eine erhebliche bodenpolitische Herausforderung, weil sie langfristig die Mitwirkung sämtlicher Grundstückseigentümer erfordert. Die in der Immobilienwirtschaft mittlerweile erprobte Zertifizierung von energetisch zukunftsfähigen Gebäuden ist um Nachhaltigkeitskriterien für eine bessere Innenentwicklung zu ergänzen. Diese Aspekte sind im System der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) allerdings bislang noch kaum berücksichtigt. Zudem werden in dem Beitrag Zielkonflikte zwischen Natur- und Freiflächenschutz, die mit dem Ausbau regenerativer Energien durchaus entstehen können, aufgezeigt und Lösungen hierfür dargestellt.

Summary: 

Concern about planning for renewable energies, energy efficiency and »green buildings« has never been so prominent amongst the German real estate industry, land management, energy policy and spatial planning. Landowners are confronted with the political aim of promoting systems for renewable energies; therefore cooperation between these landowners and the government will surely be needed. One of the greatest challenges for the real estate industry and redevelopment of brownfields is to implement and adapt environmental performance of buildings and sites including property valuation (ImmoWertV). Energy issues will surely continue to dominate the national land management debate and strategies for the built environment. This article shows existing competition regarding nature protection and alternative energy promotion, and possible solutions.