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Geodätischer Raumbezug von GNSS-Messungen – Der Beitrag des BKG zur Realisierung 2016

Dieser Beitrag ist in der zfv 2/2018 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Geodätische Netze bilden die Grundlage der amtlichen Vermessung und somit der georeferenzierten Daten. Sie werden nicht nur aus tektonischen Punktbewegungen, sondern auch aus technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen nach Notwendigkeit in zeitlichen Abständen aktualisiert. Im Rahmen der Erneuerungsarbeiten des Deutschen Haupthöhennetzes wurden im Jahr 2008 GNSS-Messungen auf 250 Stationen des geodätischen Grundnetzes durchgeführt. Für die Auswertung der GNSS-Daten waren die Rechenstellen des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie in Frankfurt am Main und des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen in Hannover zuständig. Das primäre Ziel der Auswertung der GNSS-Daten war die Bestimmung von 3D-kartesischen Koordinaten im IGS05 mit einer Genauigkeit von unter 2 mm in der Lage und 5 mm in der Höhe.

Summary: 

Geodetic networks form the basis for official surveying and thus georeferenced data. They are updated as required at intervals not only due to the tectonical point movements, but also by technical and scientific developments. Within the context of the renewal work of the German Main Height Network, GNSS measurements were carried out in 2008 on 250 stations of the geodetic basic network. For the processing of data, the data evaluation centers of the Federal Agency for Cartography and Geodesy in Frankfurt am Main and the Lower Saxonian State Office for Geoinformation and Land Survey in Hannover were responsible. The primary goal of the processing of the GNSS data was the determination of 3D Cartesian coordinates in the IGS05 with an accuracy of less than 2 mm in location and 5 mm in height.

Beitrag als PDF: 
DOI: 
10.12902/zfv-0201-2018