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Combatting the housing shortage through institutional reform: The parallel cases of Germany and Sweden

Dieser Beitrag ist in der zfv 2/2018 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Sowohl in Deutschland als auch in Schweden herrscht derzeit ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Dies gilt insbesondere für die größeren Ballungsräume und Universitätsstädte. Daher wird nicht nur auf Bundes- bzw. Landesebene, sondern auch in den Kommunen nach gesetzlichen Regelungen und Strategien zur Lösung dieses Problems gesucht. Der Beitrag skizziert den Diskurs in der Wissenschaft und beschreibt vier Reforminitiativen, die derzeit in Schweden umgesetzt werden und Parallelen zum Vorgehen in Deutschland aufweisen. Die Reformen beziehen sich auf Änderungen im Bauplanungs- und Bauordnungsrecht zur Baulandmobilisierung und zum erleichterten Wohnungsbau sowie die kommunale Wohnungsbaupolitik und die damit im Zusammenhang stehende Bauleitplanung (Baulandmodelle). Entsprechende deutsche und schwedische Fallstudien zeigen, dass die Reformen zur Ausweitung des Wohnungsangebots zwischen Deutschland und Schweden durchaus übertragbar sind. Eine Ausnahme bilden Initiativen für einkommensschwächere Haushalte, die in Deutschland umgesetzt werden; sie lassen sich in Schweden kaum realisieren, weil es im Schwedischen unitären Wohnungssystem nicht möglich ist, bestimmte Wohnungen für einkommensschwächere Gruppen zu reservieren.

Zusammenfassung: 

Both Germany and Sweden are currently experiencing affordable housing shortage, mainly in cities and university towns, and central and local governments are investigating reform initiatives that could help alleviate the situation. This article outlines four reform initiatives that are currently being investigated in Sweden and draws parallels to the situation in Germany. The four reforms are related to urban planning, the building code, local government policy related to housing construction and inclusionary zoning (Baulandmodelle). Parallel German and Swedish case studies show that reforms aiming at expanding the overall housing supply are transferable between Germany and Sweden. However, initiatives targeting lower-income households, which are implemented in Germany i. a. through inclusionary zoning, are difficult to implement in Sweden due to its unitary housing system which does not allow reserving certain housing for lower-income groups.

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DOI: 
10.12902/zfv-0197-2018