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Das Normierungsprinzip in der Wertermittlung als Grundlage für einen überörtlichen Vergleich von Sachwertfaktoren

Dieser Beitrag ist in der zfv 3/2017 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Das Sachwertverfahren wurde im Jahr 2012 durch die Sachwertrichtlinie (SW-RL) erstmals bundeseinheitlich geregelt. Die klassische Kritik am Sachwertverfahren, nämlich das Problem der Umwandlung von (Bau-)Kosten in (Markt-)Werte (heute fast nur noch mit Hilfe des Sachwertfaktors), ist nicht verstummt. Allerdings eröffnet das einheitliche Modell nun die Möglichkeit, Sachwertfaktoren bundesweit zu vergleichen. Dies alleine mit Hilfe multipler statistischer Verfahren durchzuführen, ist sehr komplex, und die Ergebnisse wären für einen Nichtstatistiker als Sachverständigen kaum nachvollziehbar. Das Normierungsprinzip in der Wertermittlung bietet hier in Verbindung mit statistischen Verfahren Lösungsansätze an, die zu plausiblen und diskutierbaren Ergebnissen führen.

Summary: 

The real value method was initially regulated on a national level in 2012 in the Real Value Guideline (SW-RL). The conventional criticism concerning said method, the problem of converting (building) costs into (market) values (today almost exclusively with the help of the real value factor), is still prevailing. Now however, the standardized method allows the possibility to compare real value factors nationally. To perform such a comparison solely with the help of various statistical procedures is very complex, presenting results that are almost impossible to comprehend for experts with no statistical background. This is where the standardization procedure in value assessment offers an approach, in conjunction with statistical methods, to a solution that may lead to reasonable and discussable outcomes.

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DOI: 
10.12902/zfv-0162-2017