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Auf dem Weg zum europäischen Geometer?!

Dieser Beitrag ist in der zfv 5/2006 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Die Entwicklung zu einem Europa mit einheitlichem Rechtsrahmen zwingt die Vertreter des Vermessungsberufes zur aktiven Mitgestaltung. Die beteiligten berufspolitisch tätigen, europaweit organisierten Verbände CLGE, GE und TEGoVA werden mit ihren Zielen, ihren Aktivitäten und ihrer Geschichte skizziert. Der europäische Rechtsrahmen zwingt dazu, den Beruf zunächst nicht mehr als eine Einheit wahrzunehmen, sondern ihn selektiv unter den verschiedenen europäischen Regelungen zu sondieren.
Das Nebeneinander von mit der Ausübung öffentlicher Gewalt beliehenen Geometern (Art. 45), »Beratenden Ingenieuren« als Teile eines regulierten Berufes (Art. 43 mit nationalen Einschränkungen) und gewerblichen Dienstleistern auf einem Freien Markt (Art. 49) muss künftig zu einem wieder einheitlichen, dann aber europäischen Berufsbild zusammengeführt werden.

Summary: 

The development into a Europe involving uniform legal framework forces the professionals exercising the surveying profession to participate actively in it. The associations CLGE, GE and TEGoVA, which are involved in professional policy and which are organised on a European level, their objectives, their activities and their history are outlined. European legal framework imposes the fact that the profession is for the time being not considered to be an entity anymore but that it is sounded out selectively among the different European provisions.
The juxtaposition of geometers, who are appointed to exercise official authority (article 45), »consulting engineers« as parts of a regulated profession (article 43 with national restrictions) and commercial service providers at a free market (article 49) has to be reunited in the future to create a uniform job profile again, which is nevertheless a European job profile.

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