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Post Conflict Boundary Systems – Browns Farm, Cape Town

Dieser Beitrag ist in der zfv 1/2007 erschienen.

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Zusammenfassung: 

As South Africa transformed from the apartheid system to a non-racial democracy, so a number of land reform and land tenure options were proposed during the negotiations leading up to the first elections in 1994. Accompanying these proposals were a number of suggestions for the determination of cadastral boundaries and for registering land. The community in the Browns Farm settlement had experienced high levels of violent conflict prior to their settling there and it was important to measure, amongst other factors critical to effective land administration, what system of cadastral boundaries would be appropriate in such a settlement in the long term. Aerial photographs of the as built situation overlaid on a digital file of the legal cadastral survey layout suggested a different system to what a series of interviews with officials indicated. The study could not be completed as researchers were prevented from interviewing residents, and for security reasons ground surveys were also stopped. However, a number of other cases where ground surveys could be completed provided conclusive support for the findings emanating from the Browns Farm study; i.?e. the existing system of fixed boundaries surveyed to high precision is the most appropriate.

Zusammenfassung: 

Während der Transformation Südafrikas von einem Apartheid-Regime zu einer nicht-rassistischen Demokratie wurden mehrere Vorschläge zur Landreform und zu Katastersystemen eingebracht. Dies geschah in den Verhandlungen, die schließlich zu den ersten freien Wahlen im Jahre 1994 führten. Inhalt der Vorschläge waren neue Verfahren zur Bestimmung von Katastergrenzen und zur Registrierung von Grundbesitz. Die Gemeinde Browns Farm beispielsweise war vor der Besiedelung von gewalttätigen Auseinandersetzungen geprägt, so dass neben der Bestimmung anderer Faktoren auch darüber entschieden werden musste, welches Katastersystem am geeignetsten für eine langfristige und stabile Besiedelung sei. Eine Bestandsaufnahme mittels Luftbildaufnahmen der derzeitigen Situation in Kombination mit digitalen Katastergrenzen wies auf ein anderes System hin als es aus Interviews mit Regierungsbeamten hervorging. Leider wurde eine weitere Studie abgebrochen, da den Wissenschaftlern die notwendigen Interviews mit den Einwohnern versagt wurden und Vermessungskampagnen wegen des hohen Sicherheitsrisikos eingestellt wurden. Trotz dieser Hindernisse konnte aufgrund anderer Studien und Vermessungskampagnen ein abschließender Bericht fertiggestellt werden, der die Browns-Farm-Studie bestätigt mit dem Ergebnis, dass das existierende System von hochpräzise vermessenen und festgelegten Grenzen am geeignetsten ist.

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