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Monitoring von Großbauwerken an der Schnittstelle zwischen Geodäsie, Bauingenieurwesen und Maschinenbau am Beispiel des Schiffshebewerkes Lüneburg

Dieser Beitrag ist in der zfv 5/2016 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Der vorliegende Fachartikel behandelt das ganzheitliche Monitoring von Großbauwerken am Beispiel des Schiffshebewerkes in Lüneburg, bei dem sowohl klassische geodätische als auch hochpräzise Messverfahren aus dem Maschinenbau zum Einsatz kommen.
So wurden in diesem Fall gleichzeitig die dem Massivbau zuzuordnenden Bauwerksteile mit Hilfe von Extensometern, Inklinometern und Präzisionslotungen bestimmt und gleichzeitig mit speziellen und automatisierten Messsystemen sowie Lasertrackermessungen die Veränderungen in den Antrieben des Hebewerkes untersucht.
Neben der messtechnischen Erfassung spielte die vollständige Modellierung des Deformationsverhaltens von Massivbau und maschinenbautechnischen Bereichen der Anlage eine zentrale Rolle. Hierdurch wurde die Reaktion des Bauwerks auf externe Einflüsse beschrieben und die noch für Verformungen zur Verfügung stehenden tolerierbaren Reserven in den Antrieben des Troges ermittelt.

Zusammenfassung: 

This article is about a comprehensive approach on structural monitoring of large buildings using the example of the shiplift facility (SHW) in Lüneburg. In this project traditional geodetic surveying technologies as well as highly precise techniques known from mechanical engineering have been used.
In case of the SHW Lüneburg the solid building part was surveyed by extensometers, inclinometers, precise plumbing and automated measuring systems in parallel. In addition to this, laser trackers have been used to measure changes regarding the drives.
Besides the measurement the comprehensive modelling of the deformation behavior of the solid building and the mechanical parts of the facility was a major scope of the project. The deformations of the whole building were afterwards being described based on this model. Additionally, the remaining tolerances were derived for the drives of the liftable tray.

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DOI: 
10.12902/zfv-0133-2016