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Ländliche Entwicklung – Niedersachsen und Bremen geben sich ein neues PROFIL

Dieser Beitrag ist in der zfv 4/2008 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Besonders die Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen – wie demographischer Wandel, Globalisierung der Wirtschaft, Strukturwandel in der Landwirtschaft, Klimawandel, Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen und gesunden Nahrungsmitteln – stellen für die ländlichen Räume eine große Herausforderung dar.
Die Stärkung des ländlichen Raumes ist ein Schwerpunkt der Politik. Niedersachsen und Bremen haben dies mit den Landesentwicklungsprogrammen und dem Programm PROFIL festgeschrieben.
Gemeinden, Bürgern, Landwirten und Wirtschaftsbeteiligten werden mit den Landentwicklungsinstrumenten zukunftsorientierte Hilfen zur Selbsthilfe angeboten. Es bedarf einer regionalen Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren vor Ort und einer aktivierenden Landesverwaltung, die nicht nur Geldgeber, sondern darüber hinaus Ideengeber und Netzwerkarchitekt für den ländlichen Raum ist. Sektorübergreifendes Denken und Handeln sind gefragt; integrierte Projekte und Programme sowie Bündelung von Planungen und Finanzierung sind notwendig.
Niedersachsen und Bremen investieren in den ländlichen Raum und leisten mit den erfolgreichen Programmen somit wesentliche und wirksame Beiträge zu dessen nachhaltiger Entwicklung und zur Verbesserung der Lebensqualität sowie zur Schaffung von gleichwertigen Lebensbedingungen in Stadt und Land.

Zusammenfassung: 

The multilayered and complex structures of current and future developments – in particular demographic change, globalisation of economy and business, structural changes in agriculture, climate change, demand for regrowing raw materials and healthy food – are a huge challenge for our rural regions.
The strengthening of rural areas is a clear priority of politics. This has been established by Lower Saxony and Bremen with their land development programmes and the programme PROFIL. The instruments for land management offer future-oriented assistance to the municipalities, farmers and people involved in business and economy to take matters into their own hands. A regional collaboration of all stakeholders acting on the spot and an activating state administration that does not only provide money but also ideas and which acts as an architect for establishing networks in rural areas is definitely necessary. Further, sector overlapping thinking and action, including integrated projects and agendas as well as the clustering of planning and financial measures are required.
Lower Saxony and Bremen are investing in their rural areas. With their successful programmes, they substantially and effectively contribute to the sustainable development of their rural areas, to the improvement of the quality of life and to the creation of equal living conditions for both urban and rural areas.

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