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Die Fortführung des 3D-Gebäudemodells LoD2 in Nordrhein-Westfalen

Dieser Beitrag ist in der zfv 3/2016 erschienen.

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Zusammenfassung: 

2014 konnte die Abteilung 7 der Bezirksregierung Köln (Geobasis NRW) erstmals ein landesweites 3D-Gebäudemodell mit standardisierten Dachformen – im sogenannten Level of Detail 2 (LoD2) – für alle 10 Millionen Gebäude bereitstellen. Die Erstableitung erfolgte automatisiert auf der Grundlage vorhandener Geobasisdaten.
Nach der Erstableitung des 3D-Gebäudemodells sind weitere Arbeiten an dem Datenbestand notwendig. Fehlerhaft abgeleitete Gebäude werden unter der Verwendung von orientierten Luftbildern interaktiv nachbearbeitet. Veränderungen im Gebäudebestand werden, unter Verwendung der aktuellen Grundrisse des Liegenschaftskatasters und den Höheninformationen aus dem flugzeuggestützten Laserscanning (Laserscandaten), über ein automatisiertes Verfahren in das 3D-Gebäudemodell überführt. Bestimmender Faktor für die Wahl des Fortführungsverfahrens sind die immer knapper werdenden Sach- und Personalressourcen (Didinger 2015).

Summary: 

In 2014 the surveying and mapping administration of North Rhine-Westphalia (Geobasis NRW, located at the Cologne Government Regional Office) provided, for the first time, a statewide national 3D-building model in the level of detail 2 (LoD2: integrated standardized roof forms). It consists of 10 million buildings. The whole derivation process was fully automatized using available reference data of the cadastre and airborne laser scan measurements.
After this first derivation of the 3D-building model, additional tasks are necessary to handle existing errors. Buildings are interactively corrected by the use of oriented aerial pictures. These changes are stored in the data base of the 3D-building model.

Beitrag als PDF: 
DOI: 
10.12902/zfv-0123-2016