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Neue Planungsansätze im ländlichen Wegebau

Dieser Beitrag ist in der zfv 5/2015 erschienen.

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Zusammenfassung: 

In Sachsen-Anhalt wurden in den letzten 20 Jahren mehr als 2.500 km ländliche Wege im Rahmen von Verfahren nach dem Landwirtschaftsanpassungsgesetz (LwAnpG) und dem Flurbereinigungsgesetz (FlurbG), aber auch außerhalb der ländlichen Bodenordnung ausgebaut. Gemäß den gültigen »Richtlinien für den ländlichen Wegebau« (RLW 99) müssen ländliche Wege so bemessen und bautechnisch ausgebildet sein, dass sie langfristig den erforderlichen Verkehrsbelastungen gerecht werden und den jahreszeitlich notwendigen Zugang zu den erschlossenen Flächen gewährleisten. In Sachsen-Anhalt wurde insbesondere aufgrund der Veränderungen in den letzten Jahren bei den Landmaschinen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen untersucht, ob die Vorgaben der RLW 99 diesen Rahmenbedingungen noch gerecht werden oder ob die Planungsgrundsätze zu überarbeiten sind. Der Beitrag fasst die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchungen zusammen. Ferner wird an einem Beispiel aufgezeigt, wie in einem größeren Gebiet landwirtschaftliche Verkehrsströme erfasst und dargestellt werden können, um gemarkungsübergreifende Wegenetze zu planen.

Zusammenfassung: 

More than 2,500 km of rural roads have been constructed in Saxony-Anhalt in the past 20 years pursuant to the German Agricultural Adjustment Act (Landwirtschaftsanpassungs­ge­setz, LwAnpG) and the German Land Consolidation Act (Flur­bereinigungsgesetz, FlurbG) and beyond of rural land manage­ment. According to the valid »Guidelines for Rural Road Construction« (Richtlinien für den ländlichen Wegebau, RLW 99) rural roads must be calculated and constructed in a manner that they can cope with long-term traffic load and guarantee the necessary seasonal access to the developed areas. Due to the changes of agricultural machines and vehicles has been realized an investigation in Saxony-Anhalt in the past years, if the specifications of the RLW 99 still cope with these conditions or if the planning principles have to be revised. This paper summarizes the essential results of this investigation and tries to make a contribution to the contemporary design of rural road networks.

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DOI: 
10.12902/zfv-0084-2015