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Der bundeseinheitliche geodätische Raumbezug – integriert und qualitätsgesichert

Dieser Beitrag ist in der zfv 3/2015 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Das Verständnis für den geodätischen Raumbezug hat sich im vergangenen Jahrzehnt in Deutschland konsequent weiterentwickelt. Hierzu hat insbesondere das AdV-Projekt »Wiederholungsmessungen im Deutschen Haupthöhennetz (DHHN)« beigetragen. Heute spricht man vom »integrierten geodätischen Raumbezug« und versteht darunter erstmalig eine ganzheitliche Betrachtungsweise der bislang getrennten geometrisch und physikalisch definierten Komponenten: Lage, 3D-Position, Höhe bzw. geopotenzielle Kote und Schwere. Der Arbeitskreis Raumbezug der AdV hat diesen Ansatz in das Zentrum seiner neuen Richtlinie für den geodätischen Raumbezug des amtlichen Vermessungswesens in Deutschland gestellt. Darüber hinaus wird der Qualitätssicherung der Bezugsrahmen, die durch das bundeseinheitliche Festpunktfeld realisiert werden, ein besonderes Augenmerk gewidmet.

Zusammenfassung: 

Professional understanding of official geodetic spatial reference in Germany has evolved consistently over the past decade. In particular the AdV project »Repeated measurements in the German main height network (DHHN)« has contributed to a new approach. Today we speak of the »integrated geodetic spatial reference« as holistic approach of the geometrically and physically defined components. AdV working group »spatial reference« has placed this approach in the center of its new policy for the geodetic spatial reference of official surveying in Germany. In addition, special attention is dedicated to the quality assurance of the reference framework, which is realized by the unified field of geodetic control points.

Schlüsselworte: 
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DOI: 
10.12902/zfv-0069-2015