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Nachfrageorientiertes Priorisierungssystem für die ländliche Straßenerhaltung

Dieser Beitrag ist in der zfv 3/2015 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Abwanderungstendenzen erschweren es den ländlichen Gemeinden, die Finanzierung der Infrastruktur langfristig sicherzustellen. Neben gezielten Investitionen und raumplanerischen Akzenten zur Aufwertung ländlicher Räume werden in vielen Gemeinden die Konzentration auf ein Kernnetz und punktuelle Einsparungen erforderlich sein. Weil die Entwicklung der Straßeninfrastruktur bisher fast ausschließlich auf Wachstum beruhte, sind kaum Methoden für einen kontrollierten Schrumpfungsprozess bekannt. Der vorliegende Artikel präsentiert eine Methodik zur Priorisierung von Straßen und auch strategischen Maßnahmen als Argumentationsgrundlage für eine nachfrageorientierte Finanzmittelverteilung. Des Weiteren liefert die Methodik einen Beitrag zur Anpassung der ländlichen Straßeninfrastruktur an demografische Entwicklungen unter Verwendung von GIS-Daten und unter Berücksichtigung von gemeinwirtschaftlichen und raumplanerischen Aspekten.

Zusammenfassung: 

Depopulation poses challenges for rural communities in regard to long-term financing of road infrastructure. Despite investments and certain efforts on spatial planning for the development of rural areas, many communities will need to take saving measures and concentrate on a core network. Road infrastructure has mostly expanded within the last decades. Planning systems for shrinking road infrastructure are hardly available. This paper presents a methodology for the priorisation of road maintenance in small-scaled rural communities. The demand responsive priorisation will have an impact on public infrastructure investment. Adapting rural infrastructure to demographic changes will have a long-term effect. The GIS-oriented methodology combines spatial planning and travel demand modelling considering public benefits.

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DOI: 
10.12902/zfv-0065-2015