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Geobasisdaten als Baustein für Katastrophenschutz und Krisenmanagement am Beispiel des Hochwassers 2013 in Sachsen-Anhalt

Dieser Beitrag ist in der zfv 2/2014 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Ein effektives Krisenmanagement erfordert eine umfassende Katastrophenvorsorge. Geobasisdaten besitzen hierfür ein enormes Potenzial. Die Bereitstellung von Geobasisdaten für Zwecke der inneren und äußeren Sicherheit zählt zu den staatlichen Kernaufgaben. Dafür sind die Geoinformationsverwaltungen der Länder zuständig. Sie gewährleisten im Rahmen der Daseinsvorsorge jederzeit für das gesamte Staatsgebiet die anforderungsgerechte Bereitstellung qualitativ hochwertiger amtlicher Geobasisdaten: interessenneutral, authentisch, aktuell, flächendeckend und bundesweit einheitlich nach internationalen Normen und Standards. Durch die Vernetzung von Geobasisdaten mit Geofachdaten und die Verfügbarmachung über interoperable Geodatendienste wird ein Beitrag für ein effektives Krisenmanagement geleistet.

Summary: 

An effective disaster management requires comprehensive preventative measures. Accordingly, geospatial reference data has an enormous potential. Providing geospatial reference data for the purpose of security is a governmental core task. The responsibility for this lies with the mapping and surveying authorities of the German »Bundesländer«. In light of providing for one’s life they ensure the supply with official geodata – interest-neutral, authentic and up-to-date. Moreover, they are nationally harmonized, according to international norms and standards. By combining geospatial reference data with other sources and making it available via interoperable systems a valuable contribution to an effective crisis/disaster management is created.

DOI: 
10.12902/zfv-0014-2014