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Besonderheiten des Planes nach § 41 FlurbG bei einer Unternehmensflurbereinigung

Dieser Beitrag ist in der zfv 1/2014 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Bei der Erstellung des Planes nach § 41 FlurbG sind in einer Unternehmensflurbereinigung aufgrund der Besonderheiten dieser Verfahrensart einige Spezialitäten zu berücksichtigen. Für die im Plan festgesetzten Maßnahmen ist eine klare Festlegung des jeweiligen Trägers der Maßnahmen (Unternehmensträger oder Teilnehmergemeinschaft) zu treffen. Unter bestimmten Umständen können auch Planungen des Unternehmensträgers in der Planfeststellung der Flurbereinigung ergänzt oder geändert werden, soweit dies dem Zweck der Flurbereinigung dient. Schon bei der Abgrenzung des Verfahrensgebietes ergeben sich durch die spezielle Zweckbestimmung des Verfahrens Besonderheiten, die zu berücksichtigen sind. Aus naturschutzrechtlicher Sicht sind insbesondere die Vorgaben der Summationswirkung bei der Verträglichkeitsprüfung zu beachten.

Summary: 

Drawing up the plan following Art. 41 Land Consolidation Act in a land consolidation for large-scale infrastructure projects have to be taken into account certain special regulations of this kind of procedure. There has to be a clear definition of the responsible agency (developer or body of participants) of the measures which are defined in the plan. Under certain circumstances, the planning of the developer may be amended by the plan approval procedure of the land consolidation as far as it is useful to achieve the aims of the land consolidation. The special purpose of the procedure causes special characteristics, which already have to be taken into account defining the land consolidation area. Concerning the nature protection there have to be especially considered the specifications of the accumulation effect in the impact assessment.

Beitrag als PDF: 
DOI: 
10.12902/zfv-0002-2014