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Ingenieurgeodäsie – Definition, Kernkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale

Dieser Beitrag ist in der zfv 6/2013 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Dieser Beitrag fasst die Diskussion des Selbstverständnisses der Ingenieurgeodäsie innerhalb der betreffenden Sektion der Deutschen Geodätischen Kommission zusammen. Er präsentiert die Ingenieurgeodäsie anhand ihrer Aufgaben, Methoden und Charakteristika als anwendungsorientierte Wissenschaft, deren Forschungsfragen sich häufig aus beobachteten Phänomenen oder ungelösten Problemen der Praxis ergeben. Als wesentliches Merkmal zeigt sich die kompetente Bearbeitung geometriebezogener Fragestellungen unter Berücksichtigung des Wirtschaftlichkeitsprinzips und mit durchgreifender Qualitätsbeurteilung von der Planung über die Messung bis zur Auswertung und Interpretation. Die aktuellen methodischen Entwicklungen sind vor allem von der zunehmenden Integration der Messung und Analyse in anspruchsvolle Bau-, Fertigungs- und Überwachungsprozesse gekennzeichnet, sowie vom Übergang auf raumkontinuierliche Verfahren. Am Ende des Beitrags schlagen wir eine neue Definition der Disziplin vor.

Zusammenfassung: 

This article summarizes the discussion of the self-conception of engineering geodesy within the respective section of the German Geodetic Commission. It presents engineering geo­desy by means of its tasks, methods and characteristics as an application-oriented science whose research questions often arise from observed phenomena or unsolved practical ­problems. A fundamental characteristic is the professional handling of geometry related problems taking into account the economic principle and realizing end-to-end quality assessment from the planning stage and the measurements to data processing and interpretation. The current methodical developments are primarily characterised by the increasing integration of measurement and analysis into challenging construction, production and monitoring processes as well as by the transition to spatially continuous methods. We conclude this paper with a new definition of the discipline.

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