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Modellierung verbal repräsentierter Geoinformation zur Lagekartenführung im Katastrophenmanagement

Dieser Beitrag ist in der zfv 4/2009 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Um die formale Integration sprachlicher Information in Geoinformationssysteme (GIS) zu verbessern wurde eine Methodik zur Überführung verbal repräsentierter räumlicher Zusammenhänge in eine graphische Darstellung entwickelt. Dies geschah am Beispiel der raumbezogenen Auswertung freitextlicher Meldungen von Schadensereignissen im Katastrophenmanagement. Es zeigte sich, dass eine solche Überführung flexible Modellierungsstrukturen sowie eine adäquate Wissensrepräsentation verlangt, wie sie eine entsprechende Ontologie bietet. Zudem war ein Modell zu formulieren, welches die enthaltene räumliche Unschärfe funktional repräsentiert. So wurde ein weitgehend possibilistisches Verfahren entwickelt, was dies ermöglicht.

Summary: 

To improve the formal integration of verbally given spatial information in a GIS (geographical information system), a methodology was developed for converting such information to a graphical representation. This was applied to examples of a spatial-related analysis of natural language text messages in the disaster management domain. For such a conversion flexible modeling structures as well as an adequate knowledge representation are required. Those structures are provided by the developed disaster management data model (DM2), an ontology supported knowledge base. Moreover, a formal representation based on possibility theory was defined to handle the contained spatial uncertainty adequately.

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