Zusammenfassung

Die Entstehung des Semantic Web und die damit verbundenen Wissenstechnologien haben Veränderungen in der Datenhandhabung mit sich gebracht. Wissensformalisierung, die es erlaubt, Fachwissen an Maschinen zu übermitteln, liefert die notwendige Unterstützung zur Verwaltung sehr großer Datensätze, wie die Informationen im World Wide Web. In der Geo­informatik sind semantische Technologien nicht nur dazu in der Lage einen höheren Grad an Datenintegration zu erreichen, sondern auch aus Rückschlüssen der Semantik neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dies ist in der Archäologie, in der größtenteils heterogene Datensätze mit komplexen Verknüpfungen vorkommen, von besonderem Interesse. Wenngleich Semantik ein aktives Forschungsfeld in der Geoinformatik ist, konzentriert sich ihr Nutzen dort hauptsächlich auf die Integration räumlicher Daten. In diesem Artikel präsentieren wir erste Ansätze, Semantik zur raumbezogenen Wissensgenerierung einzubeziehen. Dies wird durch den Einbau räumlicher Parameter in SWRL und SPARQL erreicht. Die Arbeit ist mit dem Ansatz des Open Geospatial Consortium (OGC) vergleichbar, welches hierfür den GeoSPARQL spezifiziert hat.

Summary

The emergence of the Semantic Web and its underlying knowledge technologies has brought changes in data handling. Transferring expert knowledge to machines through knowledge formalization provides us the required support in managing huge datasets like the information in the World Wide Web. In the field of geospatial technology semantic technologies not only entail the capability to achieve higher degree of data integration but also infer semantics to discover new and hidden knowledge. This is of particular interest in the field of archaeology, where complex interrelations among heterogeneous datasets exist. Although researches on semantics are active areas in geospatial communities, their initial use is mainly for spatial data integration. This article tries to go one step further and imply semantics for spatial knowledge discovery through spatial built-ins within SWRL and SPARQL. The work resembles the approach of the Open Geospatial Consortium (OGC) to define standards for ­GeoSPARQL.
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