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Flächenmanagement zur Entwicklung ehemaliger Bergehalden im Spannungsfeld nichtkommerzieller und wirtschaftlicher Interessen

Dieser Beitrag ist in der zfv 5/2013 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Bergehalden gehörten jahrzehntelang zu den raumprägenden, als negativ empfundenen optischen und materiellen »Ewigkeitslasten« des Bergbaus und somit insbesondere der Region­ Ruhrgebiet. Seit ca. 30 Jahren wurden viele Halden aus dem Immobilienbestand der Ruhrkohle AG in das Eigentum der öffentlichen Hand überführt. Diese wurden mit hohem finanziellem Aufwand zur Freizeitnutzung hergerichtet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. In der Abschluss­phase dieser Renaturierung rücken Bergehalden als potenzielle Standorte zur Gewinnung regenerativer Energien erneut in den Focus wirtschaftlicher Nutzungsinteressen. Die fachliche Begleitung des hierdurch entstehenden Konfliktes privater, öffentlicher und wirtschaftlicher Interessen entwickelt sich zunehmend zu einer Kernaufgabe des Flächenmanagements.

Summary: 

Coalmining-tips have been for decades the space dominating, negatively perceived visual and material »perpetual burdens« of mining and thus the Ruhr region. For about 30 years, many dumps have been transferred from the property portfolio of the Ruhrkohle AG into the ownership of the public sector. They have been prepared with great expenses for the recreational use and made available to the public. During this final phase of restoration heaps are moving back again into the focus of economic useful interests as potential sites for the production of renewable energy. The professional accompaniment of the thus arising conflict of private, public and economic interests is increasingly becoming a core function of land management.

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