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Stadtumbau als Gemeinschaftsaufgabe – Argumente für ein neues Planungsverständnis unter Schrumpfungsbedingungen

Dieser Beitrag ist in der zfv 3/2010 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Stadtentwicklung unter den Vorzeichen Bevölkerungsrückgang und Finanz- bzw. Wirtschaftskrise ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die nur dort gelingen kann, wo die Akteure von öffentlicher und privater Seite kooperieren. Der Beitrag will das Begriffsverständnis von Kooperation schärfen und zeichnet vor diesem Hintergrund die fortschreitende Abkehr vom einseitig-hoheitlichen Handeln des Staates mehrperspektivisch nach. Eine Befragung von Stadtumbauexperten verdeutlicht, dass angesichts des höheren unrentierlichen Investitionsbedarfs unter Schrumpfungsbedingungen die Städtebauförderung erheblich an Bedeutung gewinnt, sodass die gegenwärtige Planungsepoche auch als Anreizplanung zu bezeichnen ist.

Zusammenfassung: 

Town and urban development, set in an increasing context of decreasing city populations and financial crisis, even severe economic crisis, should be considered as a joint responsibility, which can only succeed where private and public entities actively cooperate. This article seeks to sharpen understanding of how such cooperation should work in the future, whilst setting out the background in which one sided state planning has receded in the face of many more emerging perspectives on the forms of urban planning. A survey of urban renewal experts suggests that, given the background of high and unprofitable investment that is required for such urban schemes in a macro negative growth background, cooperative schemes in the form of urban development partnership are coming to the fore, so much so that the present phase in planning can rightly be described as a period of »incentive planning«.

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