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Standortsteuerung und Flächenmobilisierung für Windenergieanlagen – Der Beitrag des Land- und Immobilienmanagements zur Energiewende

Dieser Beitrag ist in der zfv 4/2013 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Die Bundesregierung verfolgt mit der Energiewende von 2010 das ambitionierte Ziel, den Gesamtanteil der erneuer­baren Energien am Bruttoendenergieverbrauch bis 2020 auf 18 % und am Stromverbrauch auf mindestens 35 % zu erhöhen. Um die Ausbauziele zu erreichen, müsste die Anzahl der Windenergieanlagen (WEA) bereits bis 2020 nahezu verdoppelt werden, was mit erheblichen Flächenansprüchen und Raumnutzungskonflikten verbunden ist (Deutscher Städte- und Gemeindebund 2012). Der Flächenbedarf wird bis zum Jahr 2050 auf 6.000 km2 geschätzt (Sachverständigenrat für Umweltfragen 2011).
Im Hinblick auf die ambitionierten politischen Ausbauziele einerseits und die Umweltkonflikte, Akzeptanzprobleme und Flächenengpässe als gravierende Hemmnisse andererseits stellt sich die Frage, mit welchen raumplanerischen und bodenpolitischen Steuerungsansätzen die optimalen Standorte und Flächen für die Windenergienutzung in dem vorgesehenen Zeitraum umweltverträglich, effizient und sozialgerecht entwickelt, mobilisiert und genutzt werden können.

Der vorliegende Beitrag setzt sich daher mit den Problemen und Handlungsbedarfen für die räumliche Steuerung und Verwirklichung von Windenergieanlagen auseinander. Es sollen Vorschläge für geeignete bodenpolitische Strategien und Steuerungsformen aufgezeigt und Empfehlungen zur Handhabung und gesetzgeberischen Fortentwicklung der Instrumente erarbeitet werden.

Zusammenfassung: 

The new energy policy 2010 of the German Federal Government pursues the ambitious goal to increase the level of renewable energies up to 18 percent of the overall gross energy consumption and additionally up to 35 percent of the power consumption until 2020. To achieve this goal the number of wind power stations has to be doubled until 2020 what is connected to considerable land consumption and land use conflicts. The land requirements are estimated at 6.000 km2 until 2050.
With regards to the ambitious political goals on the one hand and the environmental conflicts, the problems of acceptance and the land shortages on the other hand, the question arises what regional planning and land policy land management have to be used to provide optimal locations for the wind energy use under environmental-friendly, efficient and socially fair aspects.

The following article addresses the problems and fields for action for land management and realization concerning wind power stations. Strategies for proper land policies, suitable forms of governance, handling recommendations and proposals for a legislative further development of the legal in­struments are presented.

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