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The Kenyan Cadastre and Modern Land Administration

Dieser Beitrag ist in der zfv 3/2011 erschienen.en.

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Zusammenfassung: 

Trotz einer über 100-jährigen Geschichte und der Einführung von »vorläufigen Karten« liegt der Eigentumsdokumentation in Kenia bei weitem noch kein vollständiges Kataster zugrunde. Das Kataster in Kenia besteht aus Karten sehr unterschiedlicher Punktgenauigkeiten, die nicht ohne weiteres zu einem flächendeckenden Kartenwerk zusammengeführt werden können. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Struktur des Katasters und der Analyse der Kartenwerke in Kenia vor dem Hintergrund eines modernen Liegenschaftskatasters als Teil der Geodateninfrastruktur. In diesem Sinne ist zu empfehlen, insbesondere die jeweiligen Besonderheiten der verschiedenen Karten bei ihrer Zusammenführung zugrunde zu legen. Die weitere Forschung sollte darauf gerichtet sein, ob und wie topografische Datensätze höherer Punktgenauigkeit genutzt werden können, um die Qualität der Katasterkarten zu verbessern.

Summary: 

Despite a history of more than 100 years and the introduction of provisional maps to support land registration, the Kenyan cadastre is largely incomplete. It consists of a patchwork of maps of different positional qualities, which would not be readily integrated to create a nation-wide coverage. This paper outlines the structure of the Kenyan cadastre and analyses the quality of the cadastral maps with regard to the requirements of modern land administration. From the assessment of the cadastre, it is suggested that the special characteristics of the maps be considered when integrating them. Towards this end, there is an on-going research to establish whether and how topographic datasets of higher positional quality could be used to improve the positional quality of such maps.