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Der Aufbau von Datenbanken der Verkehrsinfrastruktur

Dieser Beitrag ist in der zfv 5/2002 erschienen.

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Zusammenfassung: 

 

Das Management der Infrastruktur für den Straßen-, Schienen- und Wasserverkehr erfordert den Einsatz leistungsfähiger Informationssysteme. Um Datenbasen für diese Informationssysteme zu schaffen und die Interoperabilität mit bereits existierenden IT-Lösungen und Datenbeständen zu ermöglichen, werden einheitliche Objektdefinitionen und Datenmodelle z. Z. erarbeitet bzw. eingeführt.
Der Aufbau neuer Datenbasen erfordert die Inventur der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur. Diese kann teilweise durch die Auswertung vorhandener analoger und digitaler Unterlagen erfolgen, wobei jedoch die Qualitätsziele Vollständigkeit, Genauigkeit und Aktualität nur durch zusätzliche Datenerfassung im Feld realisierbar sind. Wenn geeignete Unterlagen fehlen, muss die gesamte Inventur durch Neuaufnahme erfolgen. Der Aufwand für die Datenerfassung im Feld kann erheblich reduziert werden, wenn statt konventioneller Vermessungstechnik kinematische Messmethoden eingesetzt werden, für die es bereits praxisreife Multisensorsysteme gibt.

Summary: 

 

Summary
The management of the infrastructure for road, rail and water traffic requires the application of efficient information systems. To create databases for these information systems and to enable interoperability with already existing IT-solutions and data files the definitions of objects and data models are currently harmonized.
The building of new databases calls for an inventory of the existing infrastructure of transportation. This can partly be done by making use of analogue and digital data sources, but to attain completeness, accuracy and up-to-dateness, the common criteria of quality, additional field work is required. If suitable data sources are missing, the complete inventory has to be carried out by field work. The expenditure for data acquisition in the field can be significantly reduced, when instead of conventional survey techniques kinematic observation methods are employed. These have become possible through the development of mobile mapping systems.

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