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Signalstärken-Matching und Map-Aiding-Methoden zur Positionsbestimmung von Mobilfunkteilnehmern in Echtzeit für Verkehrsprognosen

Dieser Beitrag ist in der zfv 3/2011 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Für moderne Verkehrssteuerung und modernes Verkehrsmanagement sind die Erfassung des aktuellen Verkehrs und eine verlässliche Verkehrsprognose unerlässlich. Gebräuchliche Methoden der Verkehrsdatenerfassung sind die Aufzeichnung lokaler Schleifendaten sowie GPS-basiertes Floating Car Data (FCD). Diese Methoden werden nun durch Floating Phone Data (FPD) ergänzt. FPD basiert auf Positionen von Mobilfunkteilnehmern, welche durch geeignete Map-Aiding-Methoden auf das digitale Straßennetzwerk eingepasst werden. Durch die erforderliche Verfügbarkeit von allen Mobilfunkteilnehmern zu einem Zeitpunkt muss die Positionsbestimmung zentral und netzwerkseitig geschehen und nicht auf Seite des Mobilfunkgerätes. Das heißt, es müssen keine Modifikationen am Mobilfunkgerät selbst durchgeführt werden, um dieses anhand von Mobilfunkdaten zu orten. Alle erforderlichen Daten werden anonymisiert vom Mobilfunkbetreiber gesammelt und vorverarbeitet. Dieser netzwerkseitige Ansatz wurde in einem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekt »Datenoptimierung für integrierte Telematik« (Do-iT) von April 2005 bis Ende März 2009 erforscht.

Zusammenfassung: 

The basis of modern traffic control and management is the acquisition of the current traffic state and a reliable traffic prediction. Traditionally, local loop data and GPS-based floating car data (FCD) are the methods for traffic state acquisition. These methods are currently extended by so-called floating phone data (FPD) basing on positions of mobile phones that are matched on the digital road network with suitable map-aiding methods. Due to the required availability of all mobile phone positions at a time and at one computing centre, the positioning method has to be network-based and not handset-based. That means, it is not necessary to make any adaptions on mobile phones to compute positions with mobile phone data. All required data is collected and preprocessed by mobile phone providers anonymously. The network-based approach was investigated within the project »Data Optimisation for integrated Telematics« (Do-iT) granted by the German Federal Ministry of Economics and Technology from April 2005 up to March 2009.

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