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Ist die Modellbildung in der Geodäsie hinreichend zukunftstauglich?

Dieser Beitrag ist in der zfv 3/2003 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Drei Tendenzen erscheinen für die moderne Geodäsie charakteristisch zu sein: 1) die Zahl der hochgenauen Anwendungen nimmt zu, 2) Satellitengeodäsie gewinnt dominierenden Einfluss und 3) Echtzeit-Aspekte werden immer wichtiger. Eine Vielzahl von Reduktionen wird notwendig, wobei die dabei gewählten Modelle oft und in zunehmendem Maße von der Realität abweichen. Diese Tendenz wird oft bei Interpretationen oder beim Zusammenfassen von unterschiedlichen Daten in Hybridsystemen ignoriert oder nicht hinreichend berücksichtigt. Im folgenden wird als ein Beispiel die Gezeitenreduktion (permanente Gezeiten M(o) und S(o)) herausgegriffen, um die Argumentation zu veranschaulichen.

Zusammenfassung: 

There are three clear tendencies in modern geodesy: (1) Geodesy is more and more dominated by satellite technology, (2) there is an increasing number of high-precision applications, and (3) real-time aspects are increasingly important. There are various reduction processes applied in geodesy which lead to models which tend away from reality to an extent which is not fully realized by the geodetic community. Tidal and other reductions are considered.

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