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Processing Mixed-Mode GPS Networks for Deformation Monitoring Applications

Dieser Beitrag ist in der zfv 2/2003 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Das Global Positioning System (GPS) kann für eine ganze Reihe von Deformationsmessungen eingesetzt werden. In den letzten paar Jahren wurde eine Methode entwickelt, um Daten von GPS-Netzen auszuwerten, die sich aus einer gemischten Anzahl von Ein- und Zweifrequenzempfängern zusammensetzen. Die Strategie ist hierbei, ein inneres Netz von kostengünstigen Einfrequenzempfängern mit einigen, wenigen GPS-Referenzstationen von Zweifrequenzempfängern höchster Qualität zu umgeben. Das äußere Zweifrequenznetz wird benutzt, um eine Datei von ›Korrekturen‹ zu generieren (in Analogie zu Wide Area DGPS Korrekturmodellen für die distanzabhängigen Fehler). Diese ›Korrekturen‹ werden dann an die Doppeldifferenz-Phasenbeobachtungen der inneren Empfänger angebracht, um die Basisliniengenauigkeit zu verbessern (hauptsächlich durch empirische Modellierung der atmosphärischen Resteinflüsse, die sonst vernachlässigt werden würden). Die Leistungsfähigkeit dieser Konfiguration wurde untersucht, indem ein solches gemischtes GPS-Netz mit Daten aus verschiedenen geografischen Regionen simuliert wurde.

Summary: 

The Global Positioning System (GPS) can be utilised in a wide range of deformation monitoring applications. During the past few years a methodology has been developed for processing data collected by GPS networks consisting of a mixed set of single-frequency and dual-frequency receivers. The strategy is to deploy a few permanent GPS stations with dual-frequency, geodetic-grade receivers surrounding an ›inner‹ network of low-cost, single-frequency GPS receivers. The dual-frequency GPS network is used to generate a file of ›corrections‹, analogous to Wide Area DGPS correction models for the distance dependent biases. These ›corrections‹ are then applied to the double-differenced phase observations from the inner receivers to improve baseline accuracy (primarily through empirical modelling of the residual atmospheric biases that otherwise would be neglected). The performance of this configuration has been investigated by simulating such a two-stage GPS network using data collected in different geographical regions.

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