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Die geodätische VLBI in Deutschland

Dieser Beitrag ist in der zfv 4/2004 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Seit den ersten Anfängen der geodätischen VLBI (Very Long Baseline Interferometry) Ende der siebziger Jahre mit Beobachtungen, die im wahrsten Sinne des Wortes als Experimente abliefen, haben sich sowohl die Technik als auch die Organisation der VLBI-Messungen durch vielerlei Entwicklungen zu einem weltweiten, operationellen Verfahren weiterentwickelt. Institutionen in der Bundesrepublik Deutschland waren und sind maßgeblich daran beteiligt, dass die geodätische VLBI ihr Potenzial im Rahmen eines weltweiten Verbundes voll entfalten kann. Die Entwicklungsgeschichte in Deutschland, aber auch in Europa ist eng verknüpft mit einem Namen: Prof. James Campbell. Seine Pensionierung ist der Anlass, um die Entwicklung noch einmal in einem gemeinsamen Kontext darzustellen.

Summary: 

In the early days of geodetic VLBI (Very Long Baseline Interferometry) at the end of the seventies, VLBI observations rather resembled real experiments than measurements in its own meaning. Since then geodetic VLBI has been developed into a truly global, operational technique with widespread applications in positioning, navigation, and global monitoring. In Germany, quite some effort has been undertaken to develop the full potential of geodetic VLBI within a global consortium of institutions. The story of geodetic VLBI in Germany but also in Europe is closely linked to one name: Prof. James Campbell. His retirement has triggered the idea to write down the history of geodetic VLBI in Germany.