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Ein gemeinsamer Rahmen, zukunftsorientiert auf lokale Ansätze ausgerichtet – 5 Jahre »Leitlinien Landentwicklung«

Dieser Beitrag ist in der zfv 2/2004 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Schwerpunkt der Entwicklung der ländlichen Räume Mecklenburg-Vorpommerns ist primär die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Verhinderung der Abwanderung vor allen Dingen junger Menschen. Mittel hierzu sind unter anderem die Schaffung gesicherter Eigentumsverhältnisse und die Entwicklung der Infrastruktur durch Bodenordnungsverfahren. Umgesetzt wird dies durch den investiven Einsatz von Fördermitteln. Seit der Wende flossen so über 1 Milliarde Euro Fördermittel alleine über das Landwirtschaftsministerium in den ländlichen Raum, mit denen unmittelbare Investitionen von über 2 Milliarden Euro ausgelöst wurden. Ein erfolgreiches Beispiel für diese Politik ist das Bodenordnungsverfahren Teschow. Dort wurde das Gutshaus Teschow in ein Hotel mit über 200 Betten und einem dazugehörigen Golfplatz umgebaut. Möglich wurde dies einerseits durch Fördermittel des Wirtschaftsministers und andererseits durch die Regelung der Eigentumsverhältnisse und die flankierenden Maßnahmen der Dorferneuerung in der Zuständigkeit des Landwirtschaftsministers. Durch diese Maßnahme entstanden über 100 Arbeitsplätze. Die EU hat hierzu 75 % der Fördermittel aufgebracht.

Zusammenfassung: 

The main focus in the development of the rural areas in Mecklenburg-Vorpommern lies in creating of permanent job facilities and preventing especially young people from leaving the federal state. This can be achieved by means of creating stable ownership structures and infrastructure development through land consolidation. This is put into practice by directing subsidies into capital expenditure measures. Since the reunification more than 1 Billion Euro in subsidies were handed out for the rural area development only by the ministry of agriculture. Investments of more than 2 Billion Euro were made possible this way. A successful example for this policy is the land consolidation of Teschow, where a manor was converted into a 200-bed-hotel with an appendant golf course. This was made possible through the reorganization of ownership structures, measures from the village development programme of the ministry of agriculture and subsidies from the ministry of trade and industry. More than 100 permanent jobs were thus created. The European Union contributed 75 % of the total amount of the subsidies.

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