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Geodätische Überwachung von gravitativen Massenbewegungen am Beispiel des Gradenbach-Observatoriums

Dieser Beitrag ist in der zfv 1/2013 erschienen.

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Deformationsmessungen zur Überwachung von großen Ingenieurbauten und natürlichen Phänomenen gehören zu den Kerngebieten der Ingenieurgeodäsie. Die komplexen Zusammenhänge zwischen Einflussgrößen und auftretenden Deformationen können jedoch nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Experten unterschiedlicher Fachrichtungen gewinnbringend untersucht werden. Dies trifft insbesondere auf die Überwachung von gravitativen Massenbewegungen wie Hangrutschungen zu. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist das Gradenbach-Observatorium zur Überwachung der Hangrutschung Gradenbach. Anhand dieses Beispiels werden die Komplexität moderner Überwachungssysteme, die erreichbaren Genauigkeiten und ausführlich der Beitrag der Ingenieurgeodäsie aufgezeigt.

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Deformation measurements of large civil engineering structures and of natural phenomena are core competences of engineering geodesy. The analysis of the complex cause-response relationship between acting forces and resulting deformations is only possible in an interdisciplinary way where experts of different scientific fields collaborate. An example of such a successful collaboration is the Gradenbach Observatory for the monitoring of the landslide Gradenbach. In the context of this case study the complexity of modern monitoring systems, the achievable accuracies and extensively the role of engineering geodesy is discussed.

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