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Vermessung des globalen Wandels aus dem Weltraum: Meeresspiegel und Klima

Dieser Beitrag ist in der zfv 1/2013 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Der Anstieg des mittleren Meeresspiegels ist sicherlich der prominenteste Indikator für den globalen Wandel, denn seine Auswirkungen sind für viele Millionen Menschen in Küstennähe von lebenswichtiger Bedeutung. Extremereignisse wie die Überflutung von New Orleans durch den Hurrikan Katrina oder der Tsunami 2004 in Südostasien unterstreichen die Notwendigkeit, die räumliche und zeitliche Variabilität des Meeresspiegels zu verstehen. Im vorliegenden Beitrag werden wir uns auf die geodätische Beobachtung des Meeresspiegels und die Analyse der wichtigsten daran beteiligten Prozesse konzentrieren. Dies soll zunächst am Beispiel des globalen Meeresspiegels und seiner raumzeitlichen Variabilität verdeutlicht werden. Anschließend werden wir Fallbeispiele (Golf von Thailand, Tropischer Atlantik) näher betrachten.

Zusammenfassung: 

Sea level rise is among the most prominent indicators of global change, since it will (and has already done so) impact the lives of millions of people living close to the coast. Extreme events such as the flooding of New Orleans caused by hurricane Katrina, and the devastating tsunami that hit South East Asia 2004, underline the necessity to understand sea level and its variability in space and time. In this contribution, we will shed light on the geodetic observation of sea level rise and the analysis of the most significant processes that contribute to it. We will first focus on global sea level and its variability. Then, we will discuss two case studies: Sea level change in the Gulf of Thailand and in the tropical Atlantic off the coast of West Africa.

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