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Feinerschließung des ländlichen Raumes in Österreich auch im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz

Dieser Beitrag ist in der zfv 6/2012 erschienen.

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Zusammenfassung: 

Das engmaschige ländliche Straßen- und Wegenetz dient abseits der übergeordneten Straßen der Feinerschließung des ländlichen Raumes und beinhaltet Gemeindestraßen genauso wie Forstwege. Die Gesamtlänge des ländlichen Straßen- und Wegenetzes beträgt in Österreich rd. 160.000 km und stellt damit einen Anteil von rd. 80 % am Gesamtstraßennetz. Die Verantwortung und Zuständigkeit für den Bau und die Erhaltung dieser Anlagen tragen private Interessentengruppen und die jeweiligen Gemeinden. In diesem Spannungsfeld wurde 2011 unter Berücksichtigung der speziellen Gegebenheiten eine neue technische Richtlinie für Straßenplanung, ländliche Straßen und Güterwege erarbeitet, wobei auch die Regelwerke der benachbarten Länder berücksichtigt wurden. Der vorliegende Beitrag stellt schwerpunktmäßig die neue Richtlinie vor und zeigt dabei einen neuen und innovativen Zugang zur Lösung von Aufgabenstellungen im Rahmen des Neubaus und der Erhaltung ländlicher Wege auf.

Summary: 

The rural road network in Austria consists of all roads that are neither federal nor provincial roads and serve the purpose of enabling access to the rural area. This low volume road network includes all municipal roads, farm roads and forest roads. It is total length amounts to about 160.000 km or 80 % of the total Austrian road network. The responsibility for construction and maintenance with view to this rural road network is split up between private persons and public authorities. Within these special circumstances a new technical design guideline for low volume rural roads has been elaborated in Austria regarding also existing guidelines in neighbouring countries. The main part of the paper deals with this new design guideline and shows an innovative way to handle activities in construction and maintenance.

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